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Xubuntu: Die leichtgewichtige Alternative zu Ubuntu mit Unity

Wie ich letztens in einem Artikel bereits berichtet habe, gibt es Probleme beim Remote Zugriff auf Ubuntu 11.04 Systeme mit Unity als Desktop Manager. Zumindest über NX bzw. FreeNX bekommt man kein Menü angezeigt oder Fensterrahmen. Ich habe mir zwar durch die Installation von Docky ein wenig beholfen, aber als richtige Lösung konnte das auch nicht bezeichnet werden.

Xubuntu ist sehr stark im Kommen in der letzten Zeit und so habe ich mir den Xubuntu Desktop gestern Abend mal installiert. Dies geht auch sehr gut parallel zu Unity!

Über:

sudo apt-get install xubuntu-desktop

bekommt man ca. 64 MB zusätzlich auf die Platte geschrieben und kann danach beim Login Xfce4 anstelle von Ubuntu auswählen. Xubuntu präsentiert sich dann als sehr schlichte (aber dennoch elegante), schnelle Alternative zum Gnome bzw. Unity Desktop. Ausserdem läuft Xubuntu auch auf alten Büchsen.

Somit habe ich dann  meinen Unity Desktop falls ich lokal an der Maschine arbeite, bzw. den Xubuntu Desktop für den Remote Zugriff.

NX bzw. FreeNX kommen nämlich sehr gut klar mit dem Xubuntu Desktop!

Bei der Konfiguration des Clients muss man nur kleine Änderungen vornehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Auswahlbox des Desktopmanagers muss “Custom” gewählt werden, anstelle von Ubuntu. Danach klickt man auf den Settings Button und stellt die Punkte so ein wie im folgenden Screenshot:

 

 

 

 

 

 

 

Mit startxfce4 wird der Xubuntu Desktop beim Login gestartet. Wichtig ist noch, dass unter Options “New virtual desktop” ausgewählt wird. Ansonsten hat man sehr schnell seeeehr viele NX Fenster offen. ;-)

Wer also sein System bereits auf 11.04 laufen hat und hier und da über NX remote zugreifen muss, dem kann ich den Xubuntu Desktop auf jeden Fall empfehlen.

Auch User mit relativ schwachen Rechnern, sollten sich die Xubuntu Distribution ruhig mal anschauen. Sieht gut aus, funktioniert und hat geringe Anforderungen an die Hardware.

Ubuntu: Remote Zugriff mit NX – Problem mit Natty Narwhal

Wer genauso wie ich hier und da Remote Zugriff auf sein System braucht und nicht immer mit der Konsole arbeiten möchte, nutzt wahrscheinlich gerne mal Tools wie NX.

Da mit Natty aber Unity als neue Oberfläche (Compiz) genutzt wird, gibt es Probleme bei der Anzeige. Genauer gesagt man hat weder Panel noch Menü, auch die Rahmen der Fenster sind im Eimer.

Egal was man einstellt, es funktioniert nicht sauber.

Ich hoffe es wird hier bald ein Update geben.

Um trotzdem weiter arbeiten zu können kann man auf VNC zurückgehen. Das kommt für mich aber nicht in Frage, da unverschlüsselt.

Ich persönlich nutze weiterhin NX, habe mir aber auf dem Remote System Docky installiert, welches ich bei Bedarf starte. Zum Starten von Anwendungen nutze ich Gnome-Do. Das sieht zwar alles im Moment nicht ganz hübsch aus, aber so lässt sich die Büchse wenigstens bedienen.