Archiv nach Schlagworten: Unity

Ubuntu: Remote Zugriff mit NX – Problem mit Natty Narwhal

Wer genauso wie ich hier und da Remote Zugriff auf sein System braucht und nicht immer mit der Konsole arbeiten möchte, nutzt wahrscheinlich gerne mal Tools wie NX.

Da mit Natty aber Unity als neue Oberfläche (Compiz) genutzt wird, gibt es Probleme bei der Anzeige. Genauer gesagt man hat weder Panel noch Menü, auch die Rahmen der Fenster sind im Eimer.

Egal was man einstellt, es funktioniert nicht sauber.

Ich hoffe es wird hier bald ein Update geben.

Um trotzdem weiter arbeiten zu können kann man auf VNC zurückgehen. Das kommt für mich aber nicht in Frage, da unverschlüsselt.

Ich persönlich nutze weiterhin NX, habe mir aber auf dem Remote System Docky installiert, welches ich bei Bedarf starte. Zum Starten von Anwendungen nutze ich Gnome-Do. Das sieht zwar alles im Moment nicht ganz hübsch aus, aber so lässt sich die Büchse wenigstens bedienen.

Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal): Probleme mit alten Grafikkarten (nvidea)

Da wollte ich heute Abend den nächsten Rechner auf Ubuntu 11.04 umstellen und bekam beim ersten Start direkt gesagt, dass Unity und meine Grafikkarte nicht so recht miteinander mögen… ok, meine Karte ist alt… sehr alt… Ich habe eine NVIDEA Geforce 5700 FX. Kennt wahrscheinlich keiner mehr. :-)

Ubuntu 11.04 hat wohl allgemein ein Problem mit älteren Grafikkarten…

Hier mal mehrere Lösungsansätze, welche zumindest bei mir zum Erfolg geführt haben.

Alle Möglichkeiten setzen das Starten über Ubuntu Classic voraus (Auswahl beim Login)

Schritt 1 (für NVIDEA Karten): Installation über zusätzliche Treiber
Hierbei ist wichtig, nicht den empfohlenen Treiber auszuwählen sondern den experimentellen! Wurde bereits vorher der Empfohlene installiert, wird der experimentelle nicht mehr angeboten. Ist aber nicht tragisch, einfach den vorher installierten Treiber deinstallieren, rebooten und danach den experimentellen Treiber installieren (der steht dann nämlich wieder zur Auswahl). Danach erneut booten und hoffen, dass Unity nun startet.

Falls nicht….

Schritt 2 (die Knüppel Methode): Einen Editor mit root Rechten starten und folgende Datei editieren: /etc/environment
Zum Starten einfach folgendes über einen Terminal eingeben:
sudo gedit /etc/enviroment
Der geöffneten Datei spendieren wir folgende extra Zeile:
UNITY_FORCE_START=1
Danach wieder booten und hoffen, dass Unity nun startet…

Falls nicht….

Schritt 3 (die 2D Methode): Wenn gar nichts hilft, folgende Paketquellen hinzufügen und die 2D Variante von Unity installieren. Die wird es sicherlich auch in Zukunft in den offiziellen Quellen geben.

sudo add-apt-repository ppa:unity-2d-team/unity-2d-daily
sudo apt-get update
sudo apt-get install unity-2d-default-settings

Wenigstens bei mir hat das zum Erfolg geführt. Die 2D Variante hat auch den Nebeneffekt, dass im oberen Panel wieder die TrayIcons der meisten Anwendungen verfügbar sind. Und sooo viel schlechter sieht die 2D Variante auch nicht aus.

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal: Da fehlt doch was?!

Bei Releases neuer Ubuntu Versionen gehen ich in der Regel immer gleich vor.

Bis ich eine Version  auf ein Produktivsystem bringe, läuft diese erstmal in einer VM oder als Live CD. Gelegentlich starte ich auch ein Upgrade. Allerdings wenn ich mich entschließe eine Version produktiv zu nutzen, installiere ich diese immer von Grund auf neu.

Nach der eigentlichen Installation lasse ich ein paar Skripte laufen, welche mir für mich notwendige Software nach installiert, Daten zurücksichert und Konfigurationen vornimmt. Mit diesen Skripten richte ich alle Rechner bei mir ein und kann so sicher sein, dass sämtliche Maschinen gleich aufgesetzt sind.

Darüber schreibe ich auch demnächt mal einen Artikel.

Durch Tests der neuen Version und durch das Skript welches mir “meine” Tools und Programme installiert, sind mir einige Dinge aufgefallen, welche es nicht mehr oder noch nicht gibt. Auch gibt es ein paar Werkzeuge die durch den Einsatz von Unity nicht mehr richtig funktionieren.

OpenOffice -> klar, wurde ersetzt durch LibreOffice

handbrake (Tool für Videokonvertierung) -> scheint nicht mehr in den offiziellen Paketquellen zu sein, kann aber durch folgende PPA Quelle ersetzt werden:

sudo add-apt-repository ppa:stebbins/handbrake-releases
sudo apt-get update
sudo apt-get –yes install handbrake-gtk

prism (Zum Erstellen von kleinen Webapps) -> Leider ebenfalls aus den offiziellen Quellen rausgefolgen. Habe auch noch keinen Ersatz.

parcellite (Clipboard Manager)  -> nicht mehr vernünftig nutzbar mit Unity, da sich nur noch sehr wenige Programme mit TrayIcon in das obere Panel legen dürfen. Durch das TrayIcon hatte man aber den Zugriff auf die Clipboard Historie.

mail-notification-ssl (Notifier für EMails) -> nicht mehr vernünftig nutzbar mit Unity. Ausser man konfiguriert das Tool so, dass es neue Mails mit einem Popup Fenster bekannt macht. Ich habe es aber über das TrayIcon genutzt.

cardapio (Alternatives Anwendungsmenü) -> nicht mehr nutzbar mit Unity

ailurus (Tweak Tool) -> gibt es noch nicht für Natty Narwhal. Alternativ kann aber ubuntu-tweak installieren

elegantGnome (Theme) -> gibt es noch nicht für Natty Narwhal.

cloudSN (Integration von Twitter und Google Reader als TrayIcon) -> geht nicht mehr unter Unity. Als sehr gute Alternative für Twitter kann man sich aber unity-lense-gwibber installieren. Das integriert sich sehr schön in das Unity Menü! Muss allerdings durch folgende PPA installiert werden:
sudo add-apt-repository ppa:gwibber-team/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install unity-lens-gwibber

metamorphose2 (Batch Renamer) -> Läuft nicht mehr. Habe auch noch keine sinnvolle Alternative gefunden.

elementarytheme (Theme) -> Habe ich noch nicht ans Laufen gebracht. So wie ich in Foren gelesen habe, soll es aber funktionieren.

Ich gehe davon aus, dass einige Programme noch für Ubuntu 11.04 veröffentlicht werden, allerdings durch Unity gibt es nunmal die Einschränkung, dass sich nicht mehr alle Programm mit TrayIcon verewigen können. Für Programme welche aber über das TrayIcon genutzt werden, wird es wohl zumindest unter Nutzung von Unity erstmal nicht weiter gehen.

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal inkl. Unity Desktop: Volle Kraft voraus!

Das Wochenende ist vorbei und ich habe mich die Tage intensiv mit der neuen Ubuntu Version inkl. Unity Desktop beschäftigt.

Da ich nicht zur Kategorie “Mäusle Schubser” gehöre und ich Unity missinterpretiert habe, kam bei mir erstmal ein falscher Eindruck auf. Nach dem Artikel auf Pro-Linux und einem Artikel auf Linux und Ich (klasse!!) habe ich mich am Wochenende noch einmal mit Unity auseinander gesetzt.

Ich glaube nun habe ich Unity verstanden. :-)

Bisher habe ich Gnome benutzt (KDE hat mir noch nie so richtig gefallen, habe mich aber damit auch bisher zu wenig beschäftigt). Als Anwendungsmenü hatte ich Cardapio installiert, es aber selten benutzt da ich fast ausschliesslich mit Gnome-Do gearbeitet habe. Das untere Desktop Panel wurde bei mir durch ADeskBar ersetzt. Genau das was ich zur alltäglichen Arbeit benutzt habe, hat mir den ersten Kontakt zu Unity ganz schön erschwert. Unity verlangt dem Benutzer doch einiges an Umgewöhnung ab. Komplett neues Menü, kein unteres Panel… Aber: Ich dachte das Unity in erster Linie für die Benutzung mit einer Maus erstellt wurde, nur das ist komplett FALSCH! Im Gegenteil, Unity ist eher auf Shortcut Steuerung per Tastatur ausgelegt und damit funktioniert es richtig gut!!  Gnome-Do kann einfach noch einiges mehr und somit brauche ich das Tool auch weiterhin, aber zum reinen Starten von Programmen nutze ich nun sogar eher die Unity Steuerung. Im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich mittlerweile richtig angetan bin vom neuen Desktop Manager.

Da war ich wohl Opfer von Vorurteilen.

Ich denke im Laufe der Woche werde ich auch meine anderen Rechner auf Natty Narwhal bringen und Unity nutzen.

Was auch noch wichtig ist: Durch die Installation von Ubuntu 11.04 ist man nicht gezwungen Unity zu nutzen. Beim Login kann auch weiterhin Gnome als Desktop Manager ausgewählt werden, durch Selektion von Ubuntu Classic.

 

Ubuntu 11.04 – Artikel von Pro-Linux

Ubuntu 11.04 – Pro-Linux.

Wie ich finde ein sehr gut beschriebener Artikel zur neuen Ubuntu Version 11.04 (Natty Narwhal). Ich bin zwar selber kein großer Fan der Unity Oberfläche, versuche mich aber zur Zeit damit anzufreunden. Der Autor geht sachlich mit dem Thema um und versucht auch durchaus die “Pros” von Unity zu beschreiben.

Folgender Punkt war für mich neu und wird am Wochenende auch direkt unter die Lupe genommen:

Viele Aspekte, auch von Unity, sind über CompizConfig änderbar. Ärgerlicherweise ist dieses Programm aber nicht vorinstalliert. Man sollte es daher gleich installieren;

Das wusste ich noch nicht und erleichtert mir vielleicht den “Zugang” zu Unity.

Die oft im Artikel erwähnte Tastenkombination ALT+F2 nutze ich nicht, da ich eigentlich ausschliesslich mit GNOME-DO arbeite und das läuft auch unter 11.04.

 

Erster Eindruck Ubuntu 11.04 Natty Narwhal mit Unity Desktop

Am vergangenen Wochenende habe ich mir dann mal die neue Ubuntu Version auf einen meiner Rechner (relativ aktuelles Notebook von Acer) installiert.

Die Installation als solches lief problemlos durch.

Nach dem Reboot kam der gewohnte Anmeldebildschirm und danach die neue Unity Oberfläche.

Mein erster Eindruck: Schick, aber für mich nicht nutzbar. Das mag in erster Linie an meinem Geschmack fürs Schlichte liegen, aber auch Leute die eher auf Eyecandys stehen, müssen sich umgewöhnen. Es gibt kein Startmenü (ich nutze sonst das Cardapio Menü) mehr über das man seine Programme startet, sondern muss sich mehr oder weniger umständlich durch die neuen Menüs klicken. TrayIcons funktionieren in der Regel nicht mehr und ich habe einige davon gehabt.

Externe Paketquellen werden wie immer erst einmal deaktiviert. Ok, das ist nicht überraschend, da Ubuntu 11.04 ja noch recht neu ist.

Nach 10 Minuten war für mich aber klar, dass ich kein Nutzer von Unity sein werde.

Also habe ich mir die neue Version von Gnome installiert.

Dies geht folgendermaßen:

sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3
sudo aptitude update
sudo aptitude install gnome-shell

Aber VORSICHT: Unity wird dadurch in der Regel unbrauchbar gemacht und laut Foren kann dieser Schritt auch nicht mehr rückgängig gemacht werden!

Nach der Installation einmal Abmelden und wieder Anmelden. Bei der Anmeldung hat man nun die Möglichkeit die Gnome Shell als Oberfläche auszuwählen.

Diese ist ebenfalls stark überarbeitet und Bedarf schon einer Einarbeitung. Für mich aber auf jeden Fall besser als Unity.

Leider habe ich das System dennoch wieder auf Ubuntu 10.10 zurückgesetzt, da die Gnome Shell zwar läuft aber scheinbar noch größere Probleme mit meiner Grafikkarte hat. Auf jeden Fall flackert mein Display mehr als das Strobolight in einer Technodisco… Somit ist Ubuntu 11.04 leider noch nicht für mich einsetzbar. Ich gehe aber davon aus, dass sich dies in den nächsten Wochen ändern wird.

Fazit:

Unity sieht schön aus, ist aber aufwendiger zu bedienen und für mich so nutzlos.Gnome 3 sieht ebenfalls nett aus und ist vom ersten Eindruck her besser zu bedienen als Unity. Wegen derber Grafikfehler aber ebenfalls im Moment nutzlos.Egal ob Unity oder Gnome 3, beide Oberflächen hinterlassen bei mir den Eindruck als ob dort noch ein paar Wochen Entwicklungszeit fehlten…

Den nächsten Installationsversuch werde ich demnächst starten.